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Palermo rüstet sich zur Kulturhauptstadt

Palermo (gro) In der Hauptstadt Siziliens sind die Vorarbeiten für 2018 angelaufen, die dafür sorgen sollen, dass sich die „Capitale“ mit Nachdruck und möglichst unvergesslichem Eindruck als Kulturhauptstadt Italiens präsentieren kann.  Verliehen wurde die Auszeichnung von Dario Franceschini, dem Römer Minister für Kulturgüter und Tourismus. In den  Tourismusbehörden rüstet man sich jetzt schon für einen verstärkten Zustrom von Reisenden aus aller Welt. Es werde sicher „einen gewissen zusätzlichen Ansturm auf Sizilien“ geben, heiist es auch im Umfeld der sizilianischen Regionalregierung.

Unter dem Schutz der Vereinten Nationen

Minister Franceschini begründete die Entscheidung, Siziliens Hauptstadt zur nächsten Kulturhauptstadt des Landes zu erklären,  unter anderem damit, dass Palermo „sehr viele sehenswerte Kulturgüter“ vorzuweisen habe. Insgesamt hatten sich 10 Städte um die Auszeichnung „Kulturstadt Italiens“ beworben, darunter  das toskanische Pistoia, Alghero auf Sardinien,  Montebelluna in Venetien und der Verbund der sizilianischen Gemeinden Elimo Ericini, Erice, Paceco, San Vito Lo Capo und Valderice.  Beigetragen zur Entscheidung für Palermo dürfte auch haben, dass die Stadt mit ihrem baukünstlerischen Erbe aus dem Hochmittelalter zusammen mit Monreale und Cefalu vor zwei Jahren von der UNESCO als Weltkulturerbe unter internationalen Schutz gestellt worden war.

Eines der grössten Opernhäuser

Die Schönheiten Palermos sind allerdings nicht auf die historische Ferne beschränkt. Da ist zum Beispiel das Teatro Massimo (Bild ganz oben). Es entstand  Ende des 19. Jahrhunderts nach den Plänen des Architkten Ernesto Basile und zählt zu den grössten Opernhäusern Europas. Die Sanierung zur Feier des 100. Geburtstags im Jahre 1997 dauerte übrigens fast 20 Jahre.

Mit dem Bus in die malerischen Bergdörfer

Die Umgebung von Palermo lädt zu Ausflügen ein. Der Badevorort Mondello mit einer  zauberhaften „Copacabana“ ist bequem mit Stadtbussen zu erreichen  Auch  die Bergdörfer  der unmittelbaren Umgebung, zu denen es bis zu 1000 Meer in die Höhe geht, sind mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut und sehr preiswert zu finden. Und gut gekocht wird selbst im kleinsten Bergdorf!

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