San Vito Lo Capo (gro) Kinderfreundlich hat ihn die Natur geschaffen, doch barrierefrei machen in die Menschen: Für Siziliens Traumstrand ganz im Westen der Sonneninsel gilt die Parole „ Zero Barriere “. Auch und gerade behinderte Mitmenschen sollen das Strandleben geniessen können und sich dabei sicher fühlen.
Initiativen und lokale Behörden
Private Initativen und lokale Behörden haben sich im Laufe der vergangenen Jahre in San Vito Lo Capo zusammengeschlossen, um Menschen mit Handicap und ihren Begleitern möglichst ungetrübte Badefreuden zu verschaffen. Platz gibt es ja genug im weiten, feinsandigen Halbrund zwischen den malerisch aufragenden Küstenbergen, deren felsige Reviere im Frühjahr und Herbst kletterfreudige Alpinisten aus aller Welt anlocken.
Guter Ruf über Europa hinaus
Auch als besonders behindertenfreundlicher Badeort im südlichen Mittelmeer hat sich San Vito Lo Capo mittlerweile einen Ruf erarbeitet, der weit über Sizilien hinaus geht und inzwischen bis in die USA und Kanada reicht. Trotzdem geht es nur im Juli und im August etwas eng zu am Traumstrand im Wilden Westen der Insel. Zur Ausgestaltung unter dem Motto „Zero Barriere“ gehören am gut 2 Kilometer langen Strand von San Vito Lo Capo nicht weniger als 20 gut ausgerüstete Hilfsstationen, die unter anderem mit Defibrillatoren ausgerüstet sind.
Im September das Cous-Cous-Fest
Im Frühjahr und im Herbst ist das Strandleben in San Vito Lo Capo eher ruhig, und im September lockt nicht nur der Strand mit seinem glasklaren Meer, sondern auch das alljährliche Couscous-Festival. Dazu kommen vor allem Tagesgäste aus der Umgebung, aus Trapani und Palermo. Einige zum Teil hervorragende Restaurants bieten die maghrebinische Spezialität das ganze Jahr über an. Sie passt auch zu gut zu dem Fischerdorf mit seinen knapp 5000 Seelen, das mit seinen flachen, weiss getünchten Häuschen und den zahllosen kleinen Innenhöfen genau so gut im nahen Nordafrika liegen könnte.
Ich war schon zwei Mal da. Super nette Leute die einem helfen. Verschiedene job-stühle mit denen man direkt ins Wasser gefahren wird. Verschieden hohe Liegestühle und befahrbare Bühnen bis zum Liegebett. Ich kann den Strand nur weiterempfehlen. Das Personal ist speziell für behinderte Menschen geschult.