Palermo (gro) Wer in Palermo mit dem Auto unterwegs ist, sollte die Stosszeiten unbedingt meiden. In keiner anderen Stadt Italiens verbringen Autofahrer soviel Zeit im Stau wie in der sizilianischen Hauptstadt, im Jahr durchschnittlich 40 Prozent der Fahrzeit, wie für den internationalen Tom Tom Traffic Index ermittelt wurde. Hinter Palermo folgen Rom mit 36 und Mailand mit 25 Prozent Stauanteil. Das sind auch europäische Spitzenwerte. Mehr Fahrzeitanteil im stockenden Verkehr als in Palermo verbringt der Autofahrer nur noch in Moskau (Stauanteil 65 Prozent), Istanbul (57 Prozent) und Warschau (44 Prozent Stauanteil).
Freie Fahrt am späteren Vormittag, nach 13 und nach 20 Uhr
Als Urlauber kann man dem Palermitanischen Stossverkehr leicht aus dem Weg gehen, indem man sich auf den Strassen zwischen 8.30 und 11.30 Uhr, sowie am Nachmittag zwischen 13.30 bis 18 Uhr und erst wieder ab 20 Uhr bewegt. Dies gilt zwar in erster Linie für alle, die mit dem eigenes Auto unterwegs sind. Es ist aber auch empfehlenswert für fussläufige Erkundungen der Stadt, für Fahrten mit den städtischen Bussen und der innerstädtischen S-Bahn. Auch für Fahrten mit Pferdekutschen sollte man die verkehrsarmen Zeiten wählen.
An der Hafenpromenade ist’s immer luftig
Dank der herrlichen Lage an einer langgezogenen Bucht, ist es entlang der kilometerlangen Hafenpromenade auch während der Verkehrshauptzeiten fast immer angenehm luftig, umso mehr als dort, am Foro Italico, grossflächige Fussgängerzonen mit Palmengärten und malerischen Sitzgelegenheiten eingerichtet worden sind, die bis an die Wasserkante des Hafenbeckens reichen. Von dort aus kann man in aller Ruhe die Riesenschiffe beobachten, die den ganzen Tag über bis spät in die Nacht ein- und auslaufen.